Training

Das Ziel ist, den Prozess eines Gesprächsverlaufs durch professionelle Rhetorik, angewandte Kommunikationspsychologie und flexible Strategie a) ohne hierarchische Position aus dem Hintergrund heraus oder b) mit hierarchischer Rolle (z. B. Gruppenleiter) oder Funktion (z. B. Diskussionsleiter) zu beeinflussen und zur Meinungsbildung und allenfalls Entscheidungsfindung beizutragen.

Gesprächsführung

Gesprächsführung bedeutet
  1. in erster Linie durch professionelles Zuhören, selektives Aufgreifen, logische Argumentation, emotionale Unterstützung, geschicktes Timing des eigenen rhetorischen Inputs, Einsatz der Stimme und der Körpersprache etc., den Prozess eines Gesprächs in den Griff zu bekommen, weiters
  2. den Verlauf (mit) zu lenken, um einzelne GesprächsteilnehmerInnen oder eine ganze Gruppe auf der inhaltlichen wie auch Gefühlsebene in der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung zu fördern oder zu beeinflussen.

Persönlicher Erfahrungswert:

Fach- und Führungskräfte benötigen besondere kommunikative Fertigkeiten und Fähigkeiten, um den alltäglichen beruflichen Anforderungen zu entsprechen und zusätzlich auch noch Freude zu empfinden. Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für ein effizientes Miteinander,

daher besteht für jede Fach- und Führungskraft der Anspruch, über ein professionelles soziales, kommunikatives und rhetorisches Rüstzeug zu verfügen,
  • um die Gesprächsvorbereitung zu sichern
  • in der Gesprächsführung auf sachlicher und emotionaler Ebene professionell zu bestehen
  • mit hoher Identifikation hinter eigenen Äußerungen zu stehen
  • durch aktives Zuhören und Reflexion des Gesagten dem Gesprächspartner das uneingeschränkte Interesse zu zeigen
  • Möglichkeiten der Intervention und Veränderung in Gesprächssituationen zu erkennen und zu nutzen
  • Sowie Fragen als wesentliches Instrument der Kommunikationsgestaltung zu beherrschen
All diese Aspekte bietet ein gutes Kommunikationstraining.

Hierarchische Rollen und Funktionen wie Diskussionsleiter, Vorgesetzter einer Gruppe/eines Teams, Schriftführer etc. verändern die Bedingungen der Gesprächsführung von Prozess- Leadership zu Position- Leadership und bedingen andere Zielsetzungen, Möglichkeiten und Vorgehensweisen. Die Kriterien sind je nach Zielsetzung, Rolle oder Funktion unterschiedlich. Sie reichen von offen bekanntem Führungsanspruch bis hin zur nicht deklarierten Beeinflussungsabsicht.

Richtlinien im Training sind:

  1. Verdeckte Gesprächsführung durch professionelles Zuhören, selektives Aufgreifen, Anwendung von rhetorischen und kommunikativen Techniken und Modellen, strategisch- taktisches Vorgehen.
  2. Offene Gesprächsführung auf der Grundlage eines Führungsanspruchs in einer Rolle oder Funktion durch Moderations- und Meditationstechniken und divergierendem prozessualen, aber auch inhaltlichem, eventuell auch disziplinärem Eingriff. Die Rolle als reiner Moderator ist jedoch nur mit inhaltlicher und disziplinärer Abstinenz möglich

  3. Mittel dazu sind neben persönlichen rhetorischen und kommunikativen Skills
  4. das Erkennen und Miteinbeziehen der Gruppendynamik, der Interessen einzelner GesprächsteilnehmerInnen und deren Rollen und Funktion, der sich bildenden Allianzen etc. (Soziogramm)
  5. das Erkennen der Typen und Grundmotivationen, die einzelne Gesprächsteilnehmer verkörpern und das Eingehen darauf,
  6. der Aufbau und die Nutzung einer Spannungskurve (Dramaturgie) im Gesprächsverlauf,
  7. das Vorgehen auf der Grundlage eines strategischen Konzepts in situativer taktischer Umsetzung und
  8. die Anwendung von Moderations- und Mediationstechniken zur Strukturierung und Steuerung des Verlaufs.

Was ist Kommunikations- Training? Definitionen

Begriffe, Begriffsklärungen und Definitionen

"Training ist die planmäßige Durchführung eines Programms von vielfältigen Übungen zur Ausbildung von Können, Stärkung der Kondition und Steigerung der Leistungsfähigkeit" (Duden1982, Band5)

"Kommunikation ("communis" "gemeinsam") zwischen zwei Menschen kann beispielhaft definiert werden als Form des sozialen Handelns, das mit subjektivem Sinn verbunden ist und auf das Denken, Fühlen und Handeln anderer Menschen bezogen stattfindet. Es handelt sich also um ein verbales und/oder nonverbales "Miteinander -in - Beziehung- treten von Menschen zum Austausch von Informationen"( Bonfadelli,2001)

"Kommunikation" bedeutet Austausch von Gedanken, Meinungen, Ideen oder Gegenständen zwischen zwei oder mehreren Menschen. Mit Hilfe der Kommunikationstechnik ist es möglich, fast alle Probleme zu lösen. Kommunikation ist in jedem Bereich von großer Wichtigkeit."(Felder,H.C.,1992,S 22f)

Nach WATZLAWICK ist "Kommunikation ein soziales Bedürfnis", d.h., der Mensch braucht engere Beziehungen zu und echte Gemeinschaft mit anderen Menschen; demnach ist die Kommunikation ein wesentliches Bedürfnis des Menschen.

Bekannte Thesen lauten
  • "Man kann nicht nicht kommunizieren"
  • Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, so dass der letztere den ersten klassifiziert und deshalb eine Metakommunikation ist.
Generell meint Watzlawick, dass Kommunikation das ist, was beim Empfänger ankommt und weiters, dass keine Kommunikation ohne Absicht des "Senders" stattfindet, wobei diese Absicht nicht immer bewusst und gewollt erlebt werden muss. Watzlawick definiert Wirklichkeit im Sinne von Wirksamkeit bei der Zielperson oder Zielgruppe. Man kann Menschen dadurch bewegen, indem man in ihnen eine innere Wirklichkeit zum Entstehen bringt, die in der Folge "wirksam" wird und zu bestimmtem Denken, Fühlen und Handeln antreibt.

Themen/ Wirtschaftsbereich:

  • Lösungsorientierte Intervention I-III/ Unterlink
  • Konstruktives Konfliktmanagement
  • Systemische Denkweise und Fragetechniken
  • Rhetorik und Verhalten
  • Systemisches und/ oder personenzentriertes Gesprächstraining
  • Teambildung
  • Zeit- und Stressmangement
  • Bewerbungstraining/ Hearing- Assessementvorbereitung
  • Mitarbeitergespräche
  • Führungskräftetraining
  • Individuell zugeschnittene Trainings

Themen/ Pädagogischer Bereich:

  • Lösungsorientierte Intervention I-II/ Unterlink
  • Deeskalationsstrategien
  • Konstruktives Konfliktmanagement
  • Schwierige Gespräche führen
  • Projektmanagement
  • Hearings- und Assessementvorbereitungen
  • Zeit- und Stressmanagement
  • Systemische Denkweise
  • Umgang mit Aggression und Gewalt
  • Teambildung
  • Rhetorik und Verhalten
  • Individuell zugeschnittene Trainings

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